Bücher
Auf dieser Seite hab ich mir vorgenommen Bücher aufzuzählen, den Inhalt zu erzählen und subjektiv zu bewerten. Lang lang ist es her, aber jetzt nehme ich mir mal ein Beispiel an der Website von André und werde auch die vielen vielen Bücher, die ich so nebenbei lese, hier kurz besprechen.
Erich Kästner: Die Konferenz der Tiere
In diesem Buch (Veröffentlichung im Jahr 1949) geht es darum, dass die Menschen unzählige Konferenzen abhalten, um Frieden auf der Welt zu erwirken. Sie schaffen das nicht und die Tiere sind es leid, ständig Berichte über neue Konferenzen zu hören. Sie beschließen parallel zu den Menschen eine eigene Konferenz abzuhalten, auf der sie es schaffen wollen, zum Wohle aller Kinder auf der Welt, den Menschen zum Frieden zu verhelfen. Zu diesem Zweck entwickeln sich diverse Ideen, die alle sehr amüsant sind. Ich will hier aber nicht zu viel vorweg nehmen.
Ich fand das Buch richtig toll. Es ist nicht nur ein Kinderbuch, sondern auch für Erwachsene sehr unterhaltsam.Auch wenn dieses Buch über 60 Jahre alt ist, ost es heute aktueller denn je. Vielleicht sollten wir wirklich die Politik den Tieren überlassen?!
Adolf Burger: Des Teufels Werkstatt
Dieses Buch handelt von der Zeit eines slowakischen Häftlings, die in diversen Konzentrationslager verbrachte. Im August 1942 wurde er in der Slowakei verhaftet. Nach Zwischenstops in unterschiedlichen Lagern kam er im September in Auschwitz an. Von dort meldete er sich freiwillig um nach Birkenau zu gehen. Im Mai 1944 wurde er nach Berlin Sachsenhausen verlegt um dort in einer Fälscherwerkstatt für Banknoten, Briefmarken und Dokumente zu arbeiten, dem sogenannten “Unternehmen Bernhard”. Gegen Kriegsende wurde die komplette Fälschewerkstatt mit Maschinen und Häftlingen in das KZ Mauthausen verlegt. Von dort ging es weiter in das KZ Ebensee, wo sie schließlich am 5. Mai 1945 von amerikanischen Truppen befreit wurden.
Der Autor sagt über sein Buch: »Ich überlebte, damit ich als der überlebende Zeuge der jungen Generation die unzähligen Verbrechen erklären und erläutern kann; damit sich so etwas nie wiederholt.«
Ich war tief beindruckt von dem Buch. Ich wollte es eigentlich schon seit meiner Schulzeit lesen, als Adolf Burger in meiner Schule war, um einen Vortrag zu halten. Es ist grausam und anschaulich und soll als Warnung für unsere und alle nachfolgenden Generationen stehen.

