Disney’s Eine Weihnachtsgeschichte
17. November 2009 13:04 FreizeitAm Sonntag war bei uns zur Abwechslung mal ein sehr kultureller Tag. Morgens um 11 (und das an einem Sonntag, brr) ging es nach einem Frühstück bei McDonald’s (wobei ich ewig auf meinen Country McGriddles warten musste, weil der vergessen wurde) auf zum Kino am Potsdamer Platz, wo mein Vater und seine Freundin mit Karten für “Disney’s Eine Weihnachtsgeschichte”, die 50. Adaption des Klassikers von Charles Dickens, auf uns warteten.
Wir haben uns schon ein wenig gewundert, dass wir keine 3D-Brillen bekommen haben, der Film aber in 3D sein sollte. Und ja, es geht auch ohne Brillen. Und ja, es ist trotzdem ein 3D Effekt zu sehen, ganz besonders bei den Szenen, in denen die Figuren fliegen, weshalb es vermutlich auch so viele davon gibt.
Ich persönlich kannte bis dato nur die Verfilmung aus dem Jahr 1988 mit Bill Murray “Die Geister, die ich rief”, die jedes Jahr wieder im Fernsehen kommt. Die animierte Version fand ich aber ebenfalls durchaus gelungen, auch wenn an den zweiten Geist in der oben genannten Verfilmung nichts ran kommt
Vor dem Film erzählte mir der Herzbube, dass eine interessante Technik verwendet wurde: der Film wird erst richtig mit Darstellern aufgezeichnet und dann auf 3D Modelle übertragen. Diese Technik nennt sich “Motion-Capturing”. Ich finde es toll, wie super Mimiken und Gesten erkennbar sind und wie sehr man die Figur des Scrooge erkennt. Hier verbirgt sich der Schauspieler Jim Carrey, der auch sieben Synchronstimmen übernimmt; natürlich die Hauptrolle des Scrooge, die drei Geister der verschiedenen Weihnachten und die vier jüngeren Scrooges.
Der Film ist ein toller Familienfilm, auch wenn die Geister doch recht gruselig sind, so dass ich nicht Kinder jeden Alters ins Kino lassen würde.
Wie unser Sonntag noch kultureller wurde, kommt in einem der nächsten Einträge.

