“Reading Dickens Four Ways”
11. Juni 2009 23:39 FundstückIch habe gerade einen sehr spannenden Artikel gelesen. Die Diskussion um E-Book-Reader, Smartphones und Bücher ist im Moment bei mir sehr aktuell. Auch wenn ich leider leider nicht das Geld habe, mir einen kleinen Sony Reader zu kaufen (auch wenn ich ihn so gerne hätte!!), beschäftige ich mich doch gern mit dem Thema. In diesem Semester habe ich zum Beispiel ein Projektseminar, in dem die Studierenden Experimente zum Thema Benutzungsstudie Lesen vorbereiten und durchführen sollen. Ich habe mit Kommilitonen ein Experiment zum Thema Lesegeschwindigkeiten auf verschiedenen Trägermedien durchgeführt. Spannende Resultate, das kann ich euch sagen!!
Aber zurück zu dem Artikel:
Ann Kirschner, Dekanin des William E. Macaulay Honors College der City University of New York, hat sich einem kleinen Selbstexperiment unterzogen. Sie sollte im Rahmen ihres Buchclubs das Buch “Klein Dorrit” von Charles Dickens lesen. Die fast 1000 Seiten wollte sie ursprünglich in der amerikanischen Veriante eines Reclam Heftes lesen. Aber dann kam ihr die Idee das Buch auf vier Trägermedien parallel zu “lesen”. Sie blieb bei dem eben genannten reclamähnlichen Buch, hat sich das Buch auf ihren Kindle 2 geladen und als drittes Trägermedium wählte sie ihr iPhone. Dieses aber sowohl für ein Hörbuch, als auch für das Lesen einer elektronischen Variante.
Wenn ihr ihre Meinung wissen wollt, müsst ihr euch den Artikel selbst durchlesen. Er ist interessant, spannend, kurzweilig geschrieben und hier zu finden.


Marko :
Date: Juni 17, 2009 @ 21:18
du willst echt son digitales buch-dingens??? das wundert mich ja schon nen bisl… nagt das zeug nicht an deiner zukünftigen existens, zumindest leicht…?
Diana Marti :
Date: Juni 17, 2009 @ 21:35
Nein, das nagt gar nicht an meiner Existenz. Eher im Gegenteil.
Erstens heißt der Einsatz mobiler Lesegeräte nicht, dass keine “herkömmlichen” Bücher mehr gebraucht werden und zweitens wird das Bedürfnis nach Menschen, die Informationen finden können, immer größer. Bibliothekarin heißt nicht, nur Bücher ausleihen und zurücknehmen. Ich bin Informationswissenschaftlerin und die werden dringender denn je benötigt.
Außerdem, nur weil ich so ein Teil haben möchte, heißt das nicht, dass ich nie wieder in Büchern lesen werde, aber gerade für unterwegs und auch für pdfs (Studium und so) ist das Ding ideal.